CO2 und Holz
Wer sich für den Bau eines Hauses aus Holz entscheidet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die Verwendung von Holz als Baumaterial entlastet die Atmosphäre nämlich von einer erheblichen Menge des Treibhausgases CO2. Holz ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein Niedrigenergie-Baustoff. Erstens benötigt Holz nur relativ wenig Energie für seine Bearbeitung, zweitens verbessern seine bauphysikalischen Eigenschaften die Wärmedämmung von Häusern und sparen Heizenergie, und drittens speichern Baustoffe aus Holz dauerhaft CO2.

Wird Holz als Baustoff eingesetzt, so geschieht dies nicht nur CO2-neutral, sondern mindert sogar den CO2-Gehalt in der Atmosphäre. Bei Bauprodukten aus nicht nachwachsenden Rohstoffen ist dies nicht der Fall, da diese Materialien kein CO2 speichern und deshalb sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrer Entsorgung überschüssiges Treibhausgas freisetzen. Holz dagegen entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums mehr CO2, als bei seiner Verarbeitung zu Schnittholz oder Holzwerkstoffen freigesetzt wird.

CO2 ist das zentrale Element des globalen Klimaschutzes, weicht dennoch sehr schnell aus dem Fokus der Betrachtung, wenn es um ökologische Diskussionen geht und was konkret zu tun ist. Sehr schnell wird dann ein Produkt oder eine Dienstleistung ökologisch oder nachhaltig usw., welche bei näherer Betrachtung sehr viel CO2 produziert. So ist es erklärbar, dass in der öffentlichen Diskussion eigentlich nur die CO2-Minderung und CO2-Senkung stattfindet. Eine umfassende Diskussion, dass CO2 erst gar nicht entstehen darf, also verhindert wird, findet wenig statt. Zu umfassend wäre derzeit der Eingriff in die gegenwärti-gen Handlungen und Strukturen. Es käme einer Revolution gleich, wenn man die notwendigen Maßnahmen einleiten würde. Man wird aber letztendlich nicht daran vorbei-kommen.



