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Abbinden
Siehe Abbund

Abbund
Der Abbund im Zimmererhandwerk umfasst alle Arbeiten, die erforderlich sind, um die bearbeiteten Hölzer einbauen zu können. Im einzelnen sind das der Aufriss, das Anreissen der Bauhölzer und das Ausarbeiten. Der Abbund erfolgt heute meist auf dem Abbundplatz oder einer Abbundhalle in der Zimmerei, kann aber auch vor Ort erfolgen. Der Abbund wird mit verschiedenen Zimmereimaschinen für die einzelnen Bearbeitungsschritte durchgeführt. Der Zuschnitt kann hierbei sowohl mit Handmaschinen als auch mit Abbundmaschinen erfolgen.

Architekt
In Deutschland geschützte Berufsbezeichnung. Das Führen dieser Berufsbezeichnung setzt die Eintragung in die Architektenliste der Architektenkammer eines Bundeslandes voraus. Berufszweige Architekt (Gebäudeplanung), Innenarchitekt (Planung von raumbildenden Ausbauten), Garten- und Landschaftsarchitekt (Planung von Freianlagen und Landschaftsplanung), Stadtplaner. Grundlage der Honorierung von Architektenleistungen ist die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

Abbundzeichen
Auch Bundzeichen genannt, sind Buchstaben, Ziffern, Symbole und Muster der Zimmerleute, die zum schnellen und sicheren Zuordnen und Zusammensetzen der Bauteile für Fachwerk und Dachwerk dienen. Als Abbund wird der Vorgang bezeichnet, bei dem das Gefüge des Fachwerkhauses hergestellt und zusammengefügt wird, also Schwellbalken, Ständer, Riegel, Streben usw. Die Bauteile wurden von den Zimmerleuten auf dem Abbundplatz, meist vor den Stadttoren, bearbeitet, zurechtgesägt, probeweise zusammengesetzt und mit den Abbundzeichen versehen. Die Symbole befanden sich auf der Bundseite, auf der die unterschiedlich dicken Bauteile in der Regel auf einer Flucht liegen. Die Zeichen lassen sich in einem Bundzeichenkataster dokumentieren. Auch heute noch kann man anhand dieses Systems ein demontiertes Fachwerkhaus an anderer Stelle wieder zusammenbauen.

Ausgleichsfeuchte
Als Holzfeuchte oder Holzfeuchtigkeit bezeichnet man den Anteil an Wasser in den Holzzellen in Bezug auf die Trockenmasse des Holzes. Die Holzfeuchte wird in % angegeben. Sie ist eine ausschlaggebende Zustandsgröße des Werkstoffes Holz für seine technologischen und mechanischen Eigenschaften. So kann man Holz zum Beispiel bei einem bestimmtem Holzfeuchtegehalt leichter biegen; außerdem ist es resistenter gegen tierische Schädlinge oder Pilzbefall. Absolut trockenes Holz (0 % Holzfeuchte) bezeichnet man als darrtrocken. Im Holz, das nicht direkter Befeuchtung ausgesetzt ist (z.B. durch Regen oder Erdfeuchte), stellt sich mit der Zeit eine bestimmte, von der relativen Luftfeuchtigkeit und der Temperatur abhängige Ausgleichsfeuchte ein. Die Holzfeuchte in Räumen schwankt zwischen 6 und 10 %. Die Holzfeuchte im Freien (ohne direkte Bewitterung) kann zwischen 8 und 16 % schwanken. Extremsituationen lassen deutliche Schwankungen in beide Richtungen zu. Fällfrisches Holz kann eine Holzfeuchte von über 100% besitzen. Dabei weist das Splintholz deutlich höhere Holzfeuchten auf als das Kernholz. Je nach Holzart schwindet das Holz ab einer Holzfeuchte unter 30%, dem sog. Fasersättigungspunkt. Zu diesem Zeitpunkt ist das gesamte Wasser aus den Zellhohlräumen entwichen und das in den Zellwänden gebundene Wasser beginnt auszutrocknen, wodurch sich die Zelle zusammenzieht. Das Holz schwindet. Dieser Vorgang wird durch die Aufnahme von Wasser (Luftfeuchteänderung) umgekehrt, das Holz quillt.

Außenwand
Die Außenwand beeinflusst den Energieverbrauch und Statik eines Hauses maßgeblich. Je besser die Dämmung der Außenwand durch einen optimierten Wandaufbau, desto erfreulicher fällt die Energiebilanz eines Hauses aus.

Aussteifung
Maßnahmen zur Erzielung der Standfestigkeit von Konstruktionen insbesondere zur Aufnahme von Kräften.