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Lexikon

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Balken
Balken nach DIN 4074 Teil 1(1959) ein Schnittholz, dessen größte Querschnittsseite mindestens 20 cm beträgt. In der Statik allgemein übliche Bezeichnung für einen auf Biegung beanspruchten Stab bzw. Träger.

Balkenlage
Als Balkenlage wird die tragende Konstruktion einer Decke oder eines Fußbodens bezeichnet, wenn diese aus Holzbalken besteht. Beim Legen der Balkenlage ist in der Planung das Maß über Holz zu beachten, das dem Belag angepasst werden muss. Die Balkenlage ist meist in eine Richtung orientiert, die bei mehrgeschossigen Gebäuden wechseln kann, um die tragenden Außenmauern gleichmäßig zu belasten. In besonderen Situationen, z.B. in Eckhäusern, können die Balken verschieden orientiert sein. Die Abstände der einzelnen Balken sollten möglichst gleich sein. In der Praxis ist dies nicht immer möglich, da der Grundriss Mauerbalken vorgibt und Aussparungen für Kamine und Treppen möglichst ohne Wechsel gebaut werden sollen.

Balkenschuh
Stahlformteil zur Befestigung von Balken

Bauschnittholz
Als Bauschnittholz bezeichnet man Bauholz, das durch Beschlagen oder Sägen mit vier im rechten Winkel zueinander stehenden Kanten versehen ist, welche die Querschnittsfläche ergeben. Kanthölzer werden sowohl im Bauwesen, als auch in der Möbeltischlerei eingesetzt. Sie dienen dort als Tischbeine, Verstrebungen, Lehnen und vieles andere. Als Bauschnittholz weisen Kanthölzer ein Mindestmaß von 6 cm x 6 cm auf und unterscheiden sich dadurch von den dünneren Querschnitten, wie z. B. Latten oder Brettern. Eine Sonderform des Kantholzes ist der Balken, bei dem der Querschnitt an der größeren Seite mindestens 20 cm beträgt.

BFU
Kurzzeichen gemäß DIN 4076 Teil 5 für Bau-Furniersperrholz nach DIN 68705 Teil 3.

Binder
Der Binder als Tragwerk ist ein horizontales Konstruktionselement wie ein Balken oder Träger, der große Spannweiten überbrückt. Binder werden aus den verschiedensten Baustoffen hergestellt wie z. B. Beton, Holz, Stahl. Betonbinder: Sind in der Regel weit gespannte Fertigteilträger aus Stahlbeton oder Spannbeton in den verschiedenen Querschnittsformen. Holzbinder: Sind u. a. Fachwerkbinder, Dachgebinde aber auch Leimholzbinder aus Brettschichtholz. Stahlbinder: Sind in der Regel Fachwerkbinder, die aus verschiedenen Walzprofilen zusammengesetzt sind.

Brett
Als Holzbrett wird gesäumtes oder ungesäumtes Schnittholz bezeichnet. Bretter haben eine Dicke von 16 bis 100 mm und eine Breite, die mehr als das Doppelte der Dicke beträgt sowie einer Länge, die zwischen 3 und 6 Metern betragen muss. Kürzere Dimensionen nennt man Kürzung, längere Überlänge, oder überlange Bretter. Der landläufige Begriff „Bohle“ ist kein Fachbegriff, alle sogenannten Bohlen sind Bretter.

Brettschichtholz
Unter Brettschichtholz (BSH) versteht man aus ca. 30 bis 40 mm dicke Lamellen verleimte und gehobelte Hölzer. Sie werden vorwiegend im Ingenieurholzbau, also bei hoher statischer Beanspruchung verwendet. Binder aus Brettschichtholz werden als Brettschichtbinder oder Leimbinder bezeichnet.

BSH
Siehe Brettschichtholz.

Baulicher Holzschutz
Vorbeugende konstruktive (z.B. grosse Dachüberstände) oder bauphysikalische (z.B. tauwasserfreie Konstruktionen) Maßnahmen zur Vermeidung einer unverträglichen Veränderung des Feuchtegehaltes im Holz werden als baulicher Holzschutz bezeichnet. Der bauliche Holzschutz kann die Einstufung in eine niedrigere Gefährdungsklasse ermöglichen und trägt zur Dauerhaftigkeit von Holzbauwerken bei.